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MITTEILUNGEN

Geschäftsführerin Sandra Wehrmann,
Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Fastermann
und Prokurist Sebastian Albers
stellten den neuen Geschäftsbericht 2016 vor.

31. August 2017

Bilanz 2016: Wohn + Stadtbau erhöht Neubau-Investitionen und Überschuss

  • Jahresüberschuss von 6 Millionen Euro erzielt
  • Mehr als 29 Millionen Euro in Neubau investiert
  • Rund 170 neue Wohnungen gebaut, 65 % öffentlich gefördert

Münster, 31. August 2017 – Die Wohn + Stadtbau zieht eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2016: Das kommunale Wohnungsunternehmen hat den Jahresüberschuss auf knapp über 6 Mio. Euro gesteigert (2015: 5,89 Mio. Euro). Auch die Bilanzsumme, also der Wert des Unternehmens, erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf 291,5 Mio. Euro (2015: 265,9 Mio. Euro). Die Wohn + Stadtbau verwaltete 2016 insgesamt 6.576 Wohnungen, davon 5.572 eigene.

Investitionen in Neubau weiter gesteigert
„Ein Gewinn von 6 Mio. Euro ist eine gute Nachricht. Die noch bessere Nachricht ist, dass wir gleichzeitig mehr neue Wohnungen gebaut haben“, erläuterte Sandra Wehrmann, Geschäftsführerin der Wohn + Stadtbau, anlässlich der Veröffentlichung der Bilanz. Das Unternehmen baute insgesamt 167 Wohnungen (2015: 140): 116 öffentlich geförderte Mietwohnungen, 18 frei finanzierte Mietwohnungen sowie 33 Eigentumswohnungen. Hinzu kamen Räumlichkeiten für 6 Kita-Gruppen sowie 9 Reihenhäuser für die Unterbringung von insgesamt 90 geflüchteten Menschen. Die Investitionen in den Neubau beliefen sich auf insgesamt rund 29,4 Mio. Euro (2015: 28,2 Mio. Euro).

50 Prozent aller öffentlich geförderten Wohnungen in Münster gebaut
„Wir haben rund die Hälfte aller öffentlich geförderten Wohnungen gebaut, die in Münster 2016 insgesamt errichtet wurden – und das bei einem Marktanteil von rund vier Prozent“, so Wehrmann. „Genau darin sehen wir eine wichtige Aufgabe: dafür zu sorgen, dass möglichst viele Menschen in Münster eine bezahlbare Wohnung bekommen.“

Investitionen in Instandhaltung weiter auf hohem Niveau
„Die zahlreichen Neubauprojekte sind wichtig, unsere Hauptaufgabe liegt aber darin, Vermieter zu sein. Das bedeutet, unsere Wohnungen zu bewirtschaften und dafür zu sorgen, dass sich unsere rund 11.000 Mieter wohl und gut betreut fühlen“, sagte Wehrmann. Deshalb investierte die Wohn + Stadtbau weiterhin auf hohem Niveau in die Instandhaltung und Modernisierung der vorhandenen Wohnungen. In die Instandhaltung flossen 2016 insgesamt rund 6,2 Mio. Euro (2015: 7,0 Mio. Euro). Das entspricht 15,19 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kamen rund 600.000 Euro für Modernisierungen.

Neuorganisation für verbesserten Service
„Neben einem guten technischen Zustand der Wohnungen ist selbstverständlich auch ein guter Service grundlegend wichtig für ein Wohnungsunternehmen. Deshalb haben wir uns 2016 intensiv mit unserem Mieterservice beschäftigt“, erläuterte Wehrmann. Zum 1. Mai 2016 wurde die Hausbewirtschaftung neu organisiert und ein Service-Center eingerichtet. Wenige Monate danach, im August und September 2016, befragte die Wohn + Stadtbau ihre Kunden: Bereits 68 Prozent der Mieter war das neue Service-Center bekannt, mehr als zwei Drittel waren mit der telefonischen Erreichbarkeit zufrieden. Fast 80 Prozent äußerten sich zufrieden oder sehr zufrieden mit der Abwicklung von Schadensmeldungen. Auch insgesamt erhielt die Wohn + Stadtbau gute Noten von ihren Mietern: Mehr als 80 Prozent sehen das Unternehmen als seriös, sozial und freundlich an.

Durchschnittsmiete bei 5,36 Euro pro Quadratmeter
Trotz der hohen Investitionen in Instandhaltung und Neubau, stieg die durchschnittliche Miete (ohne Betriebskosten) bei der Wohn + Stadtbau lediglich um 2 Prozent auf 5,36 Euro. Die durchschnittliche Angebotsmiete betrug 2016 in Münster 9,35 Euro pro Quadratmeter. „Die Zahlen zeigen: Unsere Wohnungen sind bezahlbar“, stellte Wehrmann heraus. Allerdings sei die Zahl der Interessenten weiterhin deutlich größer als das Angebot: 2016 standen im Schnitt 4.000 Interessenten rund 360 frei werdende Wohnungen gegenüber.

Ausblick 2017
Für 2017 rechnet die Wohn + Stadtbau mit einem verbesserten Jahresergebnis. Grund dafür sind steigende Verkaufserlöse. Es sind wieder umfangreiche Investitionen in Instandhaltung und Modernisierung geplant, die sich auf rund 6,3 Mio. Euro belaufen werden. Die Wohn + Stadtbau wird 2017 voraussichtlich 150 Wohnungen sowie Räumlichkeiten für 6 Kita-Gruppen und eine Flüchtlingseinrichtung für 50 Personen fertigstellen.

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