Wir bauen das Münster von morgen
Seit über 90 Jahren prägen wir das Gesicht unserer Stadt – nachhaltig, sozial und lebendig. Für uns bedeutet Bauen mehr als nur Wohnraum zu schaffen: Wir entwickeln lebendige Quartiere, moderne Kitas und sichere Unterkünfte, in denen alle Münsteranerinnen und Münsteraner ein Zuhause finden.

Unsere Bauprojekte
Münsters neues innovatives Wohnquartier
Im Quartier Kirschgarten in Münster-Handorf entsteht ein neues und innovatives Wohnquartier. Nach einer intensiven Planungs- und Vorbereitungsphase beginnen wir mit der konkreten Umsetzung eines unserer spannendsten Wohnprojekte.
Das Quartier wird eine hochwertige und vielfältige Mischung aus Grundstücken, Reihen- und Mehrfamilienhäusern und Wohngruppen für die unterschiedlichsten Zielgruppen bieten. Bis zum Jahr 2029 werden insgesamt entstehen:
- 29 Baugrundstücke
- 52 öffentlich geförderte Mietwohnungen
- 59 frei finanzierte Mietwohnungen
- 1 Pflege WG mit 12 Wohneinheiten,
- 2 Wohngruppen mit 25 Wohneinheiten
- 1 Flüchtlingseinrichtung für 50 Personen
Erschließung
Die Erschließungsarbeiten für das neue Quartier haben bereits begonnen. Diese umfassen unter anderem den Bau von Straßen, Gehwegen sowie die Verlegung von Versorgungsleitungen für Wasser, Strom und Telekommunikation. Darüber hinaus legen wir einen besonderen Fokus auf die zukunftsweisende energetische Infrastruktur, die weit über konventionelle Ansätze hinausgeht.
Kalte Nahwärme: Das Herzstück der zukunftsfähigen Energieversorgung
Als integraler Bestandteil der kommunalen Wärmeplanung und als Schlüssel zur Erreichung des anspruchsvollen Klimaneutralen Gebäude Gesetz (KFWG)-Q-Nachweises setzen wir auf das innovative Konzept der Kalten Nahwärme, auch bekannt als Anergie-Netz. Dieses System wird das energetische Rückgrat des Bauprojekts bilden und eine nachhaltige, effiziente und zukunftssichere Wärme- und Kälteversorgung für alle Gebäude gewährleisten.
Im Gegensatz zu traditionellen Fern- oder Nahwärmesystemen, die mit hohen Temperaturen arbeiten und erhebliche Wärmeverluste über lange Leitungswege hinnehmen müssen, operiert das Anergie-Netz mit sehr niedrigen Vorlauftemperaturen, typischerweise im Bereich von 5 bis 25 Grad Celsius. Dies ermöglicht die maximale Nutzung lokaler, regenerativer Energiequellen mit geringem Temperaturniveau, die sonst ungenutzt blieben.
Reduzierung der CO²-Emissionen
Die kalte Nahwärme ermöglicht eine massive Reduzierung der CO²-Emissionen im Wärmebereich, minimiert den Primärenergiebedarf und gewährleistet eine hohe Versorgungssicherheit. Die Verlegung der notwendigen Rohrleitungen für dieses innovative System ist daher ein zentraler Bestandteil der aktuellen Erschließungsarbeiten und ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einem klimaneutralen und lebenswerten Quartier.
Zahlen, Daten und Fakten
Vorbereitung 29 Baugrundstücke (Verkauf in 2026)
- 13 Grundstücke (Baufelder 2 – 4)
- 16 Grundstücke (Baufelder 11, 12, 14)
1. Bauabschnitt (Q4/2025 – Q2/2027)
- 22 öffentlich geförderte Mietwohnungen
- 28 frei finanzierte Mietwohnungen
- 1 Flüchtlingseinrichtung (50 Personen)
2. Bauabschnitt (Q2/2026 – Q1/2028)
- 30 öffentlich geförderte Mietwohnungen
- 1 Pflege-WG mit 12 Bewohnerzimmern + 2 frei finanzierte Mietwohnungen im 2. OG
- 2 Wohngruppe mit 21 Wohneinheiten
3. Bauabschnitt (Q4/2027 – Q2/2029)
- 31 frei finanzierte Mietwohnungen
- 13 Eigentumswohnungen
- 1. Bauabschnitt: Q4/2025 – Q2/2027
- 2. Bauabschnitt: Q2/2026 – Q1/2028
- 3. Bauabschnitt: Q4/2027 – Q2/2029
Auftakt für ein zukunftsorientiertes Wohnquartier
Einen wichtigen Impuls für die zukünftige Stadtentwicklung haben wir mit der Stadt Münster gesetzt. Mit der Unterzeichnung des Übertragungsvertrags für 18 Flurstücke in Albachten-Ost mit einer Gesamtgröße von rund 28.000 m², beginnt offiziell die Entwicklung eines neuen, zukunftsorientierten Wohnquartiers. Mit einem gezielten Vermarktungskonzept soll ein vielfältiges, sozial ausgewogenes und nachhaltig geplantes Quartier entstehen.
Gezielte Steuerung für einen entspannten Wohnungsmarkt
Vor dem Hintergrund des angespannten Wohnungsmarktes verfolgen wir mit der Stadt gemeinsam eine klare Strategie. Die Wohnraumentwicklung soll bedarfsgerecht gestaltet und preisdämpfend wirken. Ziel ist eine ausgewogene Entwicklung des Stadtteils und ein Wohnangebot, das möglichst vielen Bevölkerungsgruppen gerecht wird.
Das neue Quartier bietet eine hohe architektonische und soziale Vielfalt. Geplant sind:
- Einfamilienhäuser: Freistehende Häuser sowie Doppel- und Reihenhäuser für Selbstnutzer.
- Mehrfamilienhäuser: Ein Mix aus Eigentumswohnungen, frei finanziertem und öffentlich gefördertem Mietwohnraum.
- Gemeinschaftliches Wohnen: Im Südosten des Gebiets, direkt angrenzend an die zentralen Grünflächen, sind drei Grundstücke explizit für gemeinschaftliche Wohnformen reserviert.
Das Konzept sieht zudem Büro- und Dienstleistungsflächen vor, um Wohnen und Arbeiten eng miteinander zu verknüpfen. Ein zentraler Spielplatz sowie großzügige öffentliche Grünflächen sorgen für Aufenthaltsqualität, Begegnungsräume und Erholung im neuen Stadtteil.
Hier entsteht ein echtes Zuhause für alle
Auf vier Baufeldern entstehen insgesamt 56 moderne Wohnungen, die sich harmonisch und spiegelbildlich zu einer stimmigen Häuserreihe zusammenfügen. Gemeinsam mit dem Amt für Wohnungswesen hat unser Architekt Jörg Feldmann vielfältige und durchdachte Grundrisse entwickelt. So entsteht Wohnraum für unterschiedliche Lebenssituationen und Bedürfnisse, insbesondere auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.
Vielfältiger und bezahlbarer Wohnraum
Im ersten Gebäude werden 12 frei finanzierte Wohnungen realisiert. Die weiteren 44 Wohnungen in den Gebäuden 2 bis 4 entstehen mit öffentlicher Förderung. Damit schaffen wir bezahlbaren, barrierefreien Wohnraum genau dort, wo er besonders benötigt wird.
Durchdachte Freiraum- und Verkehrsplanung
Ein wesentliches Gestaltungselement des Quartiers ist die im Bebauungsplan vorgesehene Parkspange zwischen den Gebäuden. Sie verbindet die Häuser miteinander und ermöglicht attraktive Zugänge. Durch eine intelligente Organisation der Stellplätze für Autos und Fahrräder wird der vorhandene Raum optimal genutzt. Gleichzeitig entstehen kleine grüne Aufenthaltsbereiche, die die Wohnqualität zusätzlich erhöhen.
Wirtschaftlich und nachhaltig geplant
Auch wirtschaftlich überzeugt das Konzept: Die gestapelte Bauweise ermöglicht eine besonders effiziente und kostenbewusste Umsetzung. Da sich die Abstellräume direkt in den Wohnungen befinden, kann auf einen Keller verzichtet werden. Zudem wird in Gebäudeklasse III bewusst ohne Aufzug gebaut. Das reduziert nicht nur die Baukosten, sondern sorgt langfristig auch für niedrigere Betriebs- und Nebenkosten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Moderne Architektur mit Charakter
Besondere Akzente setzt die Fassadengestaltung: Der Wechsel unterschiedlicher Materialien verleiht den einzelnen Baukörpern und der gesamten Häuserzeile eine lebendige, aufgelockerte Optik und trägt zu einem hochwertig gestalteten Gesamtbild bei.
Sozialverträgliche Quartiersentwicklung
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sozialverträglichkeit der Quartiersentwicklung. Die Planung berücksichtigt bewusst die strukturellen Besonderheiten des Stadtteils und stellt sicher, dass Angebote für verschiedene Einkommens- und Bevölkerungsgruppen entstehen. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Stabilität und Attraktivität des Wohnstandorts Münster.
Hintergrund: Teil des 50-Millionen-Euro-Pakets der Stadt Münster
Das Neubauvorhaben ist Bestandteil der langfristigen städtischen Strategie, modernen und bezahlbaren Wohnraum mit hoher Lebensqualität zu schaffen und bildet zugleich den Abschluss des 50-Millionen-Euro-Pakets für innovative Wohnbauprojekte.
Lebenswert Wohnen
Auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Moldrickx entsteht auf Grundlagen des städtebaulichen Wettbewerbs ein attraktives Wohnquartier mit einem vielfältigen, durchmischten und sozialverträglichem Mix. Öffentlich geförderter Wohnraum, Wohnungen für Studierende, Senioren sowie Menschen mit Behinderungen, gemeinschaftliches Wohnen, barrierefreie Eigentumswohnungen, Baugrundstücke für Reihenhäuser, Kita, Tagespflege und Gewerbe – all das ist laut Stadtverwaltung geplant auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Moldrickx.
Die Wohn + Stadtbau baut in drei Bauabschnitten insgesamt 62 öffentlich geförderte und 16 frei finanzierte Mietwohnungen, 26 Eigentumswohnungen sowie eine Tagespflegeeinrichtung und Gewerbeflächen.
Zahlen, Daten und Fakten
1. Bauabschnitt
- 15 öffentlich geförderte Mietwohnungen für Senioren
- 12 öffentlich geförderte Mietwohnungen
- 11 Eigentumswohnungen
2. Bauabschnitt
- 10 frei finanzierte Mietwohnungen
- 15 Eigentumswohnungen für Senioren
- 1 Tagespflege
3. Bauabschnitt
- 35 öffentlich geförderte Mietwohnungen
- 6 frei finanzierte Mietwohnungen
- 3 Gewerbeflächen für Ärzte und Apotheken
- Durchmischtes Quartier für Familien, 1- bis 2-Personen-Haushalte, Seniorinnen und Studenten
- Nachhaltiges Bauen mit einem möglichst geringen Einsatz von Energie und Ressourcen mit hoher Architekturqualität
- Bauausführung mit umweltfreundlichen Baustoffen und Materialien
- Extensive Begrünung der Dachflächen, Photovoltaik- oder Solaranlagen
- Teilflächige Fassadenbegrünung
- mindestens Energiestandard „KfW-Effizienzhaus 40 NH“ gemäß gültigem Gebäudeenergiegesetz (GEG)
- 1. Bauabschnitt: 01 / 2024 – 08 / 2025
- 2. Bauabschnitt: 09 / 2024 – 04 / 2026
- 3. Bauabschnitt: 01/ 2025 – 12 / 2026


















