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Bilanz 2019: Die Wohn + Stadtbau schließt neun Bauprojekte ab und zeigt großes Engagement bei energetischen Modernisierungen

Foto: PHD

„Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten wir 9 Bauprojekte abschließen. Insgesamt sind 150 Wohnungen, 19 Wohnungen zur dauerhaften Unterbringung von Flüchtlingen und eine Kindertagesstätte mit 4 Gruppen entstanden. Unser Neubaustandard ist weiterhin KfW 55, ergänzt um ein photovoltaik-basiertes Mieterstrommodell und Ladesteckdosen für E-Mobility. Wo es realisierbar ist nutzen wir gerne das Fernwärmeangebot“, berichtet der Geschäftsführer Dr. Christian Jaeger anlässlich der Veröffentlichung der Bilanz. Dabei sind die Planungs- und Vergabeverfahren auf den Konversionsflächen mit guten Ergebnissen weiter fortgeschritten.

Auf dem ehemaligen Gelände der Baumschule Eschweiler in Münster-Hiltrup entsteht ein neues Wohnquartier mit rund 180 Wohnungen (70 öffentlich gefördert, 74 förderfähig und 36 Eigentumswohnungen) und das kooperative Wohnprojekt auf dem Grundstück der ehemaligen Josefschule nimmt Gestalt an.

„Unsere wesentliche Aufgabe liegt weiterhin in der Wohnraumversorgung für breite Schichten der Bevölkerung und daher freuen wir uns, dass wir 41 Mio. Euro in den Neubau von Wohnungen investieren konnten“, erklärt Geschäftsführer Dr. Christian Jaeger.

Durch die Neubautätigkeit in 2019 stieg der eigene Bestand der Wohn + Stadtbau auf 5.874 Wohnungen an. Insgesamt verwaltete das Unternehmen 6.907 Wohnungen. Unter anderem wurde durch die Steigerung der Mieterlöse ein Jahresüberschuss 7,9 Mio. Euro erzielt. (2018: 8,2 Mio. Euro). Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr ich auf 371 Mio. Euro (2018: 342 Mio. Euro).

„Die ambitionierten Neubauprojekte – gerade im Bereich der Konversion -  sind eine große Aufgabe, genauso wichtig ist es aber, unsere bestehenden Wohnungen zu pflegen und weiter zu bezahlbaren Mieten anzubieten“, betont Dr. Jaeger. Deshalb investierte die Wohn + Stadtbau weiterhin in die Instandhaltung und Modernisierung der Mietwohnungen im ganzen Stadtgebiet. In die Instandhaltung und Modernisierung flossen 2019 insgesamt rund 7,4 Mio. Euro (2018: 8,4 Mio. Euro). Trotz der hohen Investitionen in Instandhaltung, Modernisierung und Neubau, stieg die durchschnittliche Miete (ohne Betriebskosten) bei der Wohn + Stadtbau lediglich auf

5,95 Euro / m² Wohnfläche. Damit bleibt die Wohn + Stadtbau deutlich unterhalb des Mietspiegels.

 

Ausblick 2020
Eine besondere Bedeutung für den zukünftigen Geschäftsverlauf des Unternehmens kommt auch weiterhin der Entwicklung der beiden Kasernenflächen YORK und OXFORD zu. Neben dem geplanten Bauprogramm wird die Wohn + Stadtbau in den kommenden Jahren mehr als 900 Wohnungen auf den Konversionsflächen bauen, darunter ca. 550 öffentlich geförderte Wohnungen.

 

Damit das städtische Unternehmen dem Auftrag nachkommt, breiten Schichten der Bevölkerung, preiswerten Wohnraum zur Verfügung zu stellen, wird der Wohnungsbestand wie gewohnt fortlaufend modernisiert und instandgehalten. Um die Bewohner nicht zu überfordern, erfolgen die daraus resultierenden Mieterhöhungen sozial verträglich. Barrierefreie Wohnungen werden im Bestand geschaffen, um dem Wunsch nach möglichst langem eigenständigem Wohnen nachzukommen. 

„Gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Unsicherheit versteht sich die Wohn + Stadtbau umso mehr als vertrauenswürdiger Partner für die Mieterinnen und Mieter, als zuverlässiger Bauherr, der weiter Planungs- und Bauaufträge vergibt und erbrachte Leistungen pünktlich bezahlt“, resümiert der Aufsichtsratsvorsitzende Horst Karl Beitelhoff.