Die Wohn + Stadtbau GmbH realisiert die nachhaltige Weiterentwicklung der Aaseestadt und hat an der Mierendorffstraße zwei neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge offiziell in Betrieb genommen. Die Ladeinfrastruktur steht ab sofort den Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers zur Verfügung und stellt einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität dar.
Realisiert wurden die Ladestationen in enger Kooperation mit der Westfalen AG. Ziel der partnerschaftlichen Zusammenarbeit war es, den wachsenden Bedarf an Elektromobilität aufzugreifen und ein alltagstaugliches, zukunftsfähiges Angebot direkt im Wohnumfeld zu schaffen.
„Mit der Inbetriebnahme der beiden Ladestationen schaffen wir ein konkretes Angebot für umweltfreundliche Mobilität direkt vor Ort“, erklärt Sebastian Albers, Prokurist der Wohn + Stadtbau GmbH. „Dank der guten Zusammenarbeit mit der Westfalen AG konnten wir das Projekt effizient umsetzen und den Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers eine moderne Ladeinfrastruktur zur Verfügung stellen.“
Auch die Westfalen AG unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Wohnquartieren ist ein zentraler Erfolgsfaktor für die Mobilitätswende“, so Jannik Willmer, Project Manager E-Mobility bei der Westfalen AG. „Gemeinsam mit der Wohn + Stadtbau GmbH setzen wir ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität im urbanen Raum.“
23 Millionen Euro für die Zukunft: Großmodernisierung der Aaseestadt läuft auf Hochtouren
Die neuen Ladestationen sind Teil eines umfassenden Gesamtkonzepts. Mit einem Investitionsvolumen von rund 23 Millionen Euro treibt die Wohn + Stadtbau GmbH die Modernisierung der Aaseestadt weiter voran. Ziel ist es, das Quartier langfristig klimafit, energieeffizient und lebenswerter zu gestalten.
Aktuell befindet sich das Projekt im fünften von insgesamt sechs Bauabschnitten. An der Mierendorffstraße 16 – 20 und 24 – 28 werden derzeit 42 Wohneinheiten energetisch zum Effizienzhaus 85 modernisiert. Für die Mieterinnen und Mieter bedeutet das Energieeinsparungen von bis zu 40 Prozent. Die energetischen Modernisierungsmaßnahmen umfassen die Dämmung und Neuverklinkerung der Fassaden, Erneuerung der Fenster und Hauseingangstüren, zusätzliche Dachdämmung und Erneuerung der Dachhaut, Anschluss an das Fernwärmenetz, Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen in Kooperation mit den Stadtwerken, neue Balkone an den Dachgeschosswohnungen und Neugestaltung der vorhandenen Balkone und Loggien. Ebenso erfolgt die Neugestaltung der Außenanlagen und Fassadenbegrünung an den Giebelseiten.
„Mit der energetischen Sanierung unseres Gebäudebestands und dem gleichzeitigen Ausbau moderner Infrastruktur investieren wir nicht nur in Immobilien, sondern vor allem in Lebensqualität“, betont Sebastian Albers. Die Kombination aus Energieeffizienz und nachhaltiger Mobilität zeigt, wie ernst wir unsere Verantwortung für Klimaschutz und urbane Entwicklung nehmen.“