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NRW-Bauministerin zu Besuch am Platanenhof

Bildquelle "VdW RW"

Ein besonderer Gast bei einem Projekt der Wohn + Stadtbau: Am 25. Oktober hat sich Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, vor Ort die Besonderheiten des "Platanenhofs" an der Hammer Straße erläutern lassen. Sandra Wehrmann, Geschäftsführerin der Wohn + Stadtbau, stellte das 2015 fertiggestellte Projekt vor.

"Der Platanenhof beweist, dass es möglich ist, wirtschaftlich und gleichzeitig qualitativ und architektonisch auf hohem Niveau zu bauen und so den dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen", erläuterte Sanda Wehrmann. In einem ersten Schritt wurde 2013 die bestehende Kirche St. Sebastian in eine 5-Gruppen-Kita umgebaut. Danach entstand in knapp zwei Jahren Bauzeit unter dem Leitthema "Wohnen um die Sebastiankirche" ein vielfältiger Wohnungsmix aus barrierefreien Mietwohnungen, Eigentumswohnungen und einem Quartiersstützpunkt der Ambulanten Dienste e.V..

Dabei wurde auch ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt berücksichtigt. In verschiedenen Größen mit Platz für die unterschiedlichen Wohnbedürfnisse von Jung und Alt, von Familien und Einzelhaushalten wurden 9 frei finanzierte und 16 öffentlich geförderte (davon 3 behindertengerechte) Mietwohnungen gebaut. Der Quartiersstützpunkt der Ambulanten Dienste e.V. mit einer Betreuungsstation nach dem "Bielefelder Modell" ergänzt das Angebot. Erst vor wenigen Wochen war das Projekt mit dem NRW Landespreis 2017 für Architektur, Wohnungs- und Städtebau ausgezeichnet worden.

Der Besuch der Ministerin fand im Rahmen einer Quartiersfachreise statt, die der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VdW) Rheinland Westfalen organisiert hatte. Scharrenbach besuchte insgesamt sechs Quartiere, um sich einen Überblick über aktuelle wohnungswirtschaftliche und -politische Handlungsfelder zu verschaffen.