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Wohn + Stadtbau stellt den Jahresabschluss 2018 vor

V.l.n.r.: Stefan Wismann (Prokurist), Florian Bendiks (stellv. Abteilungsleiter), Horst Karl Beitelhoff (Aufsichtsratsvorsitzender), Dr. Christian Jaeger (Geschäftsführer) und Sebastian Albers (Prokurist) der Wohn + Stadtbau

Die Wohn + Stadtbau hat den Bericht für das Geschäftsjahr 2018 vorgestellt und zieht auch dieses Jahr wieder eine positive Bilanz. „Die Wohn + Stadtbau hat mit dem Neubau von 241 Wohnungen die Bauleistung im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt“, berichtet der neue Aufsichtsratsvorsitzende Horst Karl Beitelhoff anlässlich der Veröffentlichung der Bilanz. Dabei handelt es sich 120 öffentlich gefördert und 59 frei finanzierte Wohnungen, 47 Eigentumswohnungen und 15 frei finanzierten Wohneinheiten in 3 Übergangseinrichtungen für 150 geflüchtete Menschen. Ein Großteil dieser Wohnungen ist an den York-Höfen entstanden. Dort wurden stolze 191 Wohnungen, eine 4-Gruppen-Kita, 2 Gewerbeeinheiten und 2 Tiefgaragen mit 147 Stellplätzen gebaut. Neben dem Projekt sind noch eine weitere Kindertagesstätte für 2 Gruppen am Willingrott und 25 geförderte Wohnungen am Elvenstück entstanden. Die restlichen 10 Eigentumswohnungen wurden am Arnheimweg übergeben.

„Unsere wesentliche Aufgabe liegt weiterhin in der Wohnraumversorgung für breite Schichten der Bevölkerung und daher freuen wir uns, dass wir 54 Mio. Euro in den Neubau von Wohnungen investieren konnten“, erklärt Geschäftsführer Dr. Christian Jaeger. Von den 54 Mio. Euro Investitionsvolumen flossen 5 Mio. Euro in Eigentumsmaßnahmen und der Rest floss in den Bau von Bestandswohnungen. 12 neue Bauprojekte befanden sich bereits in Planung und 7 in der Realisierung.

Durch die Neubautätigkeit in 2018 stieg der eigene Bestand der Wohn + Stadtbau auf 5.846 Wohnungen an. Insgesamt verwaltete das Unternehmen 6.832 Wohnungen. Durch den Verkauf der Eigentumswohnungen und der Steigerung der Mieterlöse wurde ein Jahresüberschuss 8,2 Mio. Euro erzielt. (2017: 9,3 Mio. Euro). Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf 342 Mio. Euro (2017: 308 Mio. Euro).

„Die ambitionierten Neubauprojekte sind ein toller Erfolg, genauso wichtig ist es aber, unsere bestehenden Wohnungen zu pflegen und weiter zu bezahlbaren Mieten anzubieten“, betont Dr. Jaeger. Deshalb investierte die Wohn + Stadtbau weiterhin auf hohem Niveau in die Instandhaltung und Modernisierung der Mietwohnungen im ganzen Stadtgebiet. In die Instandhaltung und Modernisierung flossen 2018 insgesamt rund 8,4 Mio. Euro (2016: 8,9 Mio. Euro).

Trotz der hohen Investitionen in Instandhaltung, Modernisierung und Neubau, stieg die durchschnittliche Miete (ohne Betriebskosten) bei der Wohn + Stadtbau lediglich auf 5,73 Euro/m² Wohnfläche. Damit bleibt die Wohn + Stadtbau deutlich unterhalb des Mietspiegels.

Ausblick 2019
Eine besondere Bedeutung für den zukünftigen Geschäftsverlauf des Unternehmens kommt auch weiterhin der Entwicklung der beiden Kasernenflächen YORK und OXFORD zu. Neben dem geplanten Bauprogramm wird die Wohn + Stadtbau in den kommenden Jahren mehr als 900 Wohnungen auf den Konversionsflächen bauen, darunter ca. 550 öffentlich geförderte Wohnungen. Nach Standortaufbereitung und Erschließung durch die KonvOY rechnet die Wohn + Stadtbau damit, im Jahr 2020 mit dem Hochbau auf den Kasernenflächen zu beginnen. Zur Vorbereitung der Neubauten auf der OXFORD-Kaserne liegen bereits die Ergebnisse eines Wettbewerbsverfahren vor. Für die öffentlich geförderten Wohnungen auf der YORK-Kaserne läuft derzeit ein Vergabeverfahren.