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Wohn + Stadtbau zieht positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2017

Prokurist Sebastian Albers, Aufsichtsratsvorsitzender Georg Fehlauer und Geschäftsführer Dr. Christian Jaeger stellen den Geschäftsbericht 2017 vor.

Das Wohnungsunternehmen hat 124 neue Wohnungen gebaut, darunter 64 öffentlich gefördert Wohnungen und 60 Eigentumswohnungen. Hinzu kamen 2 Kindertagesstätten für 6 Gruppen, die Erschließung 6 Grundstücken für Einfamilienhäuser und 110 Stellplätze. Die Wohn + Stadtbau verwaltete im Geschäftsjahr 2017  insgesamt 6.638 Wohnungen, davon 5.652 eigene. Durch die Erschließungsmaßnahme, den Verkauf der 60 Eigentumswohnungen und der Steigerung der Mieterlöse konnte der Jahresüberschuss auf knapp über 9,3 Mio. Euro gesteigert werden (2016: 6,0 Mio. Euro). Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf 307,7 Mio. Euro (2015: 291,6 Mio. Euro). „Die gesetzten Ziele wurden unter der Geschäftsführerin Sandra Wehrmann erreicht, die das Unternehmen zum 31.12.2017 verlassen hatte“ erläuterte Dr. Christian Jaeger Geschäftsführer der Wohn + Stadtbau und dankt ihr für dieses gute Ergebnis.

Investitionen in Neubau deutlich gesteigert
„Unsere wesentliche Aufgabe liegt in der Wohnraumversorgung für breite Schichten der Bevölkerung und daher freuen wir uns, dass wir 42 Mio. Euro in den Neubau von Wohnungen investieren konnten“, erklärt Dr. Christian Jaeger, anlässlich der Veröffentlichung der Bilanz. Von den 42 Mio. Investitionsvolumen flossen 23 Mio. Euro in den Bau von Bestandswohnungen und 19 Mio. € in Eigentumsmaßnahmen. Bereits 16 neue Bauprojekte befinden sich in Planung und Realisierung. „Damit tragen wir nicht nur ein wesentlichen Beitrag zur Wohnraumversorgung bei, sondern sorgen auch für eine Durchmischung der Wohnquartiere“, so Dr. Jaeger.

Investitionen in Instandhaltung weiter auf hohem Niveau
„Die zahlreichen Neubauprojekte sind wichtig, unsere Hauptaufgabe liegt aber auch darin, Vermieter für Münster zu sein. Das bedeutet, unsere Wohnungen zu bewirtschaften und dafür zu sorgen, dass sich unsere rund 11.000 Mieterinnen und Mieter wohl fühlen und sich auf unseren Service verlassen können“, sagte Dr. Jaeger. Deshalb investierte die Wohn + Stadtbau weiterhin auf hohem Niveau in die Instandhaltung und Modernisierung der vorhandenen Wohnungen. In die Instandhaltung flossen 2017 insgesamt rund 8,9 Mio. Euro (2016: 6,2 Mio. Euro). Das entspricht 21,57 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kamen rund 1,1 Mio. Euro für Modernisierungen.

Durchschnittsmiete bei 5,50 Euro pro Quadratmeter
Trotz der hohen Investitionen in Instandhaltung und Neubau, stieg die durchschnittliche Miete (ohne Betriebskosten) bei der Wohn + Stadtbau lediglich um 2,6 Prozent auf 5,50 Euro. Die durchschnittliche Angebotsmiete betrug 2017 in Münster 10,33 Euro pro Quadratmeter. „Unsere Wohnungen sind bezahlbar und deshalb auch begehrt. Im Jahr werden  deswegen nur ca. 300 – 400 Wohnungen frei, aber wir haben immer noch über 4.000 Interessenten.“ erklärt Dr. Jaeger.

Ausblick 2018
Für 2018 rechnet die Wohn + Stadtbau mit einem geringeren Jahresergebnis. Grund dafür sind weniger Eigentumswohnungen. Es sind wieder umfangreiche Investitionen in Instandhaltung und Modernisierung geplant, die sich auf rund 6,3 Mio. Euro belaufen werden. Für das Geschäftsjahr 2018 werden Fertigstellungen von voraussichtlich 216 Wohnungen, davon 110 öffentlich gefördert und 59 frei finanzierte Mietwohnungen sowie 47 Eigentumswohnungen erwartet. Darüber hinaus werden insgesamt 6 Kita-Gruppen, 4 Flüchtlingseinrichtungen mit Platz für 200 Geflüchtete und 2 Gewerbeeinheiten fertiggestellt.

Eine besondere Bedeutung für den zukünftigen Geschäftsverlauf des Unternehmens kommt auch weiterhin der Entwicklung der beiden Kasernenflächen YORK und OXFORD zu (ca. 50 ha in Münster-Gremmendorf und 25 ha Münster-Gievenbeck). Neben dem geplanten Bauprogramm wird die Wohn + Stadtbau in den kommenden Jahren mehr als 900 Wohnungen auf Konversionsflächen bauen, darunter ca. 550 öffentlich geförderte Wohnungen. Im Juni wurde der Kaufvertrag unterzeichnet. Ab 2020 wird der Bau voraussichtlich beginnen und die ersten Wohnungen sollen ab 2022 bezugsfertig sein.

 

Den Geschäftsbericht 2017 finden Sie hier.