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Griff für Griff zu mehr Stärke, Mut und Miteinander

An acht Terminen hatten Schülerinnen und Schüler der Klassen 5–7 der Albert-Schweitzer-Schule die Möglichkeit, das Bouldern als besondere Bewegungserfahrung kennenzulernen.

Pro Termin waren drei Klassen mit jeweils 16–18 Kindern in der Halle aktiv. Wir haben das Projekt mit insgesamt 2.000 Euro unterstüzt  - ein wertvoller Beitrag, der intensive Lernprozesse auf mehreren Ebenen ermöglichte.

 
Körper erleben – Kraft, Koordination und Balance

Beim Bouldern setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit ihrem eigenen Körper auseinander. Sie verbesserten ihre Koordination, stärkten Muskeln und Körperspannung und schulten ihr Gleichgewicht. Viele nahmen bewusst wahr, wie sich ihre Bewegungen kontrollierter und sicherer entwickelten – ein starkes Erlebnis für die körperliche Selbstwirksamkeit.

Mut, Frustrationstoleranz und Erfolgserlebnisse

Bouldern bedeutet auch, sich Herausforderungen zu stellen: eine schwierige Wand, ein weiter Griff, ein neuer Versuch. Die Kinder lernten, mit Unsicherheiten, eigenen Grenzen und auch Misserfolgen konstruktiv umzugehen. Gleichzeitig erlebten sie Momente des Erfolgs, die ihre Selbstwahrnehmung stärkten und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten förderten.

Miteinander statt gegeneinander

Neben motorischen und emotionalen Fähigkeiten entstanden zahlreiche soziale Lernmomente: gegenseitiges Unterstützen, Absprachen bei der Sicherung und das Einhalten gemeinsamer Regeln. In der Halle wurde deutlich, wie wichtig Zusammenhalt und Rücksichtnahme sind – und wie sehr gemeinsames Lernen motivieren kann.
 

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